FSJ-ler:innen

Hallo, mein Name ist Alina Boller, ich bin 20 Jahre alt und bin seit Beginn des Schuljahres eine der FSJlerinnen am SMG. Vor meinem FSJ, war ich selbst Schülerin am SMG und habe hier im März 2021 mein Abitur gemacht. Das freiwillige soziale Jahr möchte ich nutzen, um Erfahrungen für meine Zukunft im Arbeitsalltag zu sammeln, bevor ich mit einem Studium anfange. Als ehemalige Schülerin und ehemalige SAMSin, habe ich den GTS-Alltag und den Schulalltag des SMG bereits kennenlernen können und deshalb lag es mir nahe, mein FSJ am SMG zu machen. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden und gehe oft raus. Ebenfalls ist Kochen eines meiner Hobbys und ich lese und tanze sehr gerne. Ich freu mich auf ein abwechslungsreiches Jahr am SMG.

 

 

 

 

Hallo, mein Name ist Elisa Kowalewski, ich bin 19 Jahre alt und habe im März diesen Jahres mein Abitur an der Maria-Ward-Schule in Mainz absolviert. Seit Beginn des Schuljahres bin ich nun FSJlerin am SMG. Ich habe mich für das FSJ entschieden, um den Schulalltag einmal aus einer anderen Perspektive betrachten zu können und in den Beruf der Lehrerin rein schauen zu können, da ich sehr gerne mit Kindern zusammen arbeite. In meiner Freizeit spiele ich gerne Klavier und bin außerdem in einer Tanzgruppe; ebenfalls gehe ich gerne mit Freunden oder meinem Hund raus. Ich freue mich auf ein erlebnisreiches Jahr am SMG.

 

 

Erfahrungsbericht des freiwilligen sozialen Jahres

 

Von Lena auf der Springe und Jakob Brisbois (ehemalige FSJ-ler:innen am SMG)

Ein freiwilliges soziales Jahr an einem der größten Gymnasien in Rheinland-Pfalz: Das ist ein Vorhaben, vor dem wir beide durchaus Respekt hatten. Schon als wir beim Hospitieren am Ende des vorangegangenen Schuljahres die ersten Eindrücke sammeln konnten, wurde uns bewusst, was für eine große Aufgabe vor uns lag.

Unsere erste Herausforderung als FSJ-ler bestand darin, unsere eigenen Rollen zu finden und auszustrahlen.
Wir sind nicht nur Autoritätsperson und Vorbild, sondern gleichzeitig auch Freund und Ansprechpartner für die Schüler.

Diese Hürde meisterten wir, wodurch wir ein entspanntes Umfeld zwischen uns, den Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium schafften.

Bei Ausflügen, Gesamtkonferenzen und weiteren schulischen Veranstaltungen durften wir teilnehmen und so etwas hinter die Kulissen einer Schule schauen.            
Auch wöchentliche Teamsitzungen mit Frau Gieseler, Frau Engel und der Schulsozialarbeiterin Frau Guzman gaben uns die Möglichkeit, die Ganztagsschule besser zu begreifen und aktiv mitzugestalten.

Unser Tag startete um etwa 7:30 Uhr mit dem Anmelden im Sekretariat und dem Verteilen der Lehrerpost. Anschließend gingen wir in den GTS-Raum, welcher gleichzeitig unser Büro war, und betreuten die Kinder, die die erste Stunde frei hatten.             
Vormittags verbrachten wir die Zeit immer unterschiedlich. Wir halfen den Hausmeistern, sortierten Unterlagen im Sekretariat, begleiteten den Unterricht oder bereiteten unsere eigenen Projekte vor. Auch in der Schulbuchausleihe und bei den Abiturvorbereitungen unterstützten wir die Kolleginnen und Kollegen, wo wir konnten.

Um 12:00 Uhr begaben wir uns in die Mensa. Dort führten wir nicht nur Aufsicht, sondern nutzten auch die Zeit um mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu essen.
Neben dem Spielen von Wikingerschach und Tischtennis hatten wir für die Schülerinnen und Schüler immer ein offenes Ohr und boten eine Anlaufstelle bei Problemen.

Nach der siebten Stunde leiteten wir entweder alleine oder zusammen mit einer älteren Schülerin oder einem älteren Schüler verschiedene AGs. Wir hatten dabei die Möglichkeit, bereits vorhandene AG-Angebote aufzugreifen oder unsere eigenen zu entwickeln. Dabei konnten wir selbstständig arbeiten und uns aber auch jederzeit an Frau Gieseler wenden.

Die letzte Stunde verbrachten wir damit, die Lehrerinnen und Lehrer in der Lernzeit zu unterstützen. Die Kinder arbeiteten eigenständig an Projekten, erledigten Hausaufgaben oder nahmen am offenen Unterricht teil. Wir hatten somit die Möglichkeit, den Kindern beim Arbeiten zu helfen und den Lehrerinnen und Lehrern etwas Arbeit abzunehmen.

Trotz der Routine hatten wir also einen abwechslungsreichen Alltag.   
Die anfänglichen Bedenken haben sich mittlerweile in Sicherheit und Optimismus gewandelt.

Die Freiheiten, die wir hatten, gaben uns die Möglichkeit, unsere eigenen Ideen umzusetzen und uns im eigenständigen Arbeiten zu üben. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Fachkräften im GTS-Bereich hatten wir außerdem immer ein angenehmes Team hinter uns.

Unser Jahr am SMG hat uns also nicht nur viele neue Kompetenzen geschenkt, sondern war auch durchaus eine sehr schöne Zeit. Das Team sowie die Kinder werden wir sehr vermissen und wir sind dankbar, diese Zeit erlebt zu haben.

Eure Lena, euer Jakob