FSJ-ler

Hallo, mein Name ist Nina Heinrich. Ich bin 19 Jahre alt und für dieses Schuljahr eine der beiden FsJler.
Ich besuchte bereits ca. 9 Jahre das Sebastian Münster Gymnasium und absolvierte dort dieses Jahr im März mein Abitur. Als Möglichkeit zur beruflichen Orientierung, habe ich mich für ein freiwilliges soziales Jahr an dieser Schule entschieden.
In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden, treibe viel Sport und habe Freude an musikalischen Tätigkeiten wie Singen oder auch dem ein oder anderen Instrument.
Ich erhoffe mir von meinem FSJ eine Erweiterung meines beruflichen Horizonts sowie eine gute Zusammenarbeit. Des Weiteren bin ich sehr gespannt, wie das Leben auf der anderen Seite des Schulalltages aussieht und welche Erfahrungen ich mitnehmen werde.
 

Hallo, mein Name ist Leon Bockard und ich bin dieses Jahr FSJler am SMG. Ich bin 20 Jahre alt und habe letztes Jahr meinen Realschulabschluss an der BBS in Ingelheim gemacht. Die Arbeit hier an der Schule macht mir sehr viel Spaß. Ich freue mich auf mein FSJ genauso wie auf die Zusammenarbeit mit euch und Ihnen.

 

Erfahrungsbericht des freiwilligen sozialen Jahres 2018/19

Von Lena auf der Springe und Jakob Brisbois

Ein freiwilliges soziales Jahr an einem der größten Gymnasien in Rheinland-Pfalz: Das ist ein Vorhaben, vor dem wir beide durchaus Respekt hatten. Schon als wir beim Hospitieren am Ende des vorangegangenen Schuljahres die ersten Eindrücke sammeln konnten, wurde uns bewusst, was für eine große Aufgabe vor uns lag.

Unsere erste Herausforderung als FSJ-ler bestand darin, unsere eigenen Rollen zu finden und auszustrahlen.
Wir sind nicht nur Autoritätsperson und Vorbild, sondern gleichzeitig auch Freund und Ansprechpartner für die Schüler.

Diese Hürde meisterten wir, wodurch wir ein entspanntes Umfeld zwischen uns, den Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium schafften.

Bei Ausflügen, Gesamtkonferenzen und weiteren schulischen Veranstaltungen durften wir teilnehmen und so etwas hinter die Kulissen einer Schule schauen.            
Auch wöchentliche Teamsitzungen mit Frau Gieseler, Frau Engel und der Schulsozialarbeiterin Frau Guzman gaben uns die Möglichkeit, die Ganztagsschule besser zu begreifen und aktiv mitzugestalten.

Unser Tag startete um etwa 7:30 Uhr mit dem Anmelden im Sekretariat und dem Verteilen der Lehrerpost. Anschließend gingen wir in den GTS-Raum, welcher gleichzeitig unser Büro war, und betreuten die Kinder, die die erste Stunde frei hatten.             
Vormittags verbrachten wir die Zeit immer unterschiedlich. Wir halfen den Hausmeistern, sortierten Unterlagen im Sekretariat, begleiteten den Unterricht oder bereiteten unsere eigenen Projekte vor. Auch in der Schulbuchausleihe und bei den Abiturvorbereitungen unterstützten wir die Kolleginnen und Kollegen, wo wir konnten.

Um 12:00 Uhr begaben wir uns in die Mensa. Dort führten wir nicht nur Aufsicht, sondern nutzten auch die Zeit um mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu essen.
Neben dem Spielen von Wikingerschach und Tischtennis hatten wir für die Schülerinnen und Schüler immer ein offenes Ohr und boten eine Anlaufstelle bei Problemen.

Nach der siebten Stunde leiteten wir entweder alleine oder zusammen mit einer älteren Schülerin oder einem älteren Schüler verschiedene AGs. Wir hatten dabei die Möglichkeit, bereits vorhandene AG-Angebote aufzugreifen oder unsere eigenen zu entwickeln. Dabei konnten wir selbstständig arbeiten und uns aber auch jederzeit an Frau Gieseler wenden.

Die letzte Stunde verbrachten wir damit, die Lehrerinnen und Lehrer in der Lernzeit zu unterstützen. Die Kinder arbeiteten eigenständig an Projekten, erledigten Hausaufgaben oder nahmen am offenen Unterricht teil. Wir hatten somit die Möglichkeit, den Kindern beim Arbeiten zu helfen und den Lehrerinnen und Lehrern etwas Arbeit abzunehmen.

Trotz der Routine hatten wir also einen abwechslungsreichen Alltag.   
Die anfänglichen Bedenken haben sich mittlerweile in Sicherheit und Optimismus gewandelt.

Die Freiheiten, die wir hatten, gaben uns die Möglichkeit, unsere eigenen Ideen umzusetzen und uns im eigenständigen Arbeiten zu üben. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Fachkräften im GTS-Bereich hatten wir außerdem immer ein angenehmes Team hinter uns.

Unser Jahr am SMG hat uns also nicht nur viele neue Kompetenzen geschenkt, sondern war auch durchaus eine sehr schöne Zeit. Das Team sowie die Kinder werden wir sehr vermissen und wir sind dankbar, diese Zeit erlebt zu haben.

Eure Lena, euer Jakob