Sebastian Münster

Namenspatron des Ingelheimer Gymnasiums


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Die Namen unserer Schule

 

1890 gegründet als

 

Höhere Bürgerschule Ober-Ingelheim,

öffentliche Lehranstalt unter staatlicher Aufsicht

 

orientiert an den Lehrplänen der Realschulen im Großherzogtum Hessen-Darmstadt

 

seit 1891 in einem eigenen Gebäude in Ober-Ingelheim, Bahnhofstraße 119

 

(dieses hier rechts)

 

 

1924 aufgewertet zur „Realschule“  bis zur Klasse 10 mit der „Mittleren Reife“

1938Oberschule für Jungen (1-5)“, d.h. nur bis Klasse 9 (später auch bis 10)

Heute schön restauriert als Nebenstelle

des Weiterbildungszentrums (unten)

Anschaffungsstempel der 

Höheren Bürgerschule Ober-Ingelheim 

vom 15.X.08 

zur "Schulwandkarte zur Geschichte des PREUSZISCHEN STAATES II 

PREUSZEN seit 1807" 

(noch in Gebrauch des SMG!)

 

1945 (1. Oktober) durch die französische Militärregierung wiedereröffnet, wurde die Schule durch die Bemühungen des Bürgermeisters Dr. Georg Rückert und vor allem des zeitweiligen Schulleiters Oberstudiendirektor Dumont, dem zugleich auch die Aufsicht über alle höheren Schulen in Rheinhessen übertragen worden war, zur "Vollanstalt" ausgebaut, das heißt, zu einem Gymnasium mit Oberstufe für das Zentralabitur, wie in der französischen Besatzungszone üblich. Sie bestand zu Beginn aus 6 Klassen und 184 Schülern und litt noch jahrelang unter großer Raumnot.

1947 erstes Abitur in Ingelheim: Von 19 Prüflingen bestanden 15 (8 Jungen und 7 Mädchen) die zentralen Prüfungen (das beste Ergebnis von Rheinhessen!).

Das erste Abitur unter eigener Regie der Schule fand 1950 statt.

 

Bezeichnungen dieser Schule

Wie bisher „Realschule“, „Oberschule für Jungen“ (obwohl etwa ein Drittel davon Mädchen waren!), und „Höhere Schule“, gelegentlich auch "Gymnasium":

(ALLGEMEINE ZEITUNG, 29. Juni 1949)

1949/1950 Existenzkrise: Der Bestand des städtischen Gymnasiums ist wegen Geld- und Raummangels akut gefährdet, das Land will die Schule nicht übernehmen. Aber im Zusammenhang mit einem Bericht über ein Sommerfest der Schule zitierte die ALLGEMEINE ZEITUNG am 26. Juli 1949 den Regierungspräsidenten Dr. Rückert, der zugleich Vorsitzender des Elternbeirates war (!), dass "die Oberschule für Jungen in Ingelheim als Vollanstalt weiterhin erhalten bleibe."

Für den Stadtrat war freilich der Neubau einer Volksschule vordringlich, da die Volksschulklassen Stärken von etwa 50 Schülern hatten. Er entschied daher einstimmig für den Neubau einer Volksschule und nicht eines Gymnasiums. Die INGELHEIMER ZEITUNG vom 10.12.49 machte dieses Problem zum "Thema der Woche" und verwies auf die hohen Kosten von Oberstufenschülern; als Abhilfe wurde u.a. eine Verkleinerung der Oberschule durch schärfere Auslese vorgeschlagen:

zur damaligen Raumsituation

1950 (29.09.) Das Kultusministerium schreibt einheitliche Schulbezeichnungen vor und listet das Ingelheimer Gymnasium auf als:

 

Städtisches neusprachliches Gymnasium“.

 

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