Sebastian Münster

Namenspatron des Ingelheimer Gymnasiums


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Alles Logo?

(aus: Jahrbuch <des SMG> 2003/04 S. 174 f.)

Das Team, das das neue Logo entwarf 



Aus der Lehrerschaft war es Günter Werner, der außer seinem eigenen den Kopf Sebastian Münsters (im Profil) mit ins Team brachte. 


Zweiter im Bunde war aus der Elternschaft Holger Wilhelm, heute Industriemeister, Drucker und Layouter des letzten und diesen Jahrbuchs. 
Aus der Schülerschaft konnte Pia K., eine ehemalige Schülerin des SMG und heute Mitarbeiterin einer Werbeagentur, gewonnen werden.

Jetzt sollte ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Zuerst brachte jeder seine Vorstellungen und Ideen zu Papier und bei einem gemeinsamen Treffen wurde über Bedeutung und Anwendbarkeit diskutiert.

Das zu entwickelnde Logo sollte ausdrucksstark und modern, aber auch gleichzeitig einfach und zeitlos sein. Es sollte allen gefallen, also Schülern, Eltern und Kollegium und auch eine unverwechselbare Außenwirkung haben. Es sollte sowohl in Farbe, als auch in Schwarz-Weiß gleich gut aussehen. Nicht zuletzt sollte das neue Logo nicht nur als Briefkopf, sondern auch z.B. zum T-Shirt-Druck geeignet sein. Wahrlich eine nicht einfache Aufgabe.

Global mit Kopf
Allen Entwürfen gemeinsam war der Gedanke des globalen,  weltumspannenden Wirkens von Sebastian Münsters. Daher auch in vielen Entwürfen der Globus. Etwas Rundes sollte es in jedem Falle werden und der Kopf von Sebastian Münster musste integriert sein. Ein Vorschlag von Pia K. war dann fast schon genial: der Kopf zentral vor dem Meridianen-Globus.
 

  

und

den 

 

den   

oder 

 

oder?

 

Um es aber ganz „rund“ zu machen, entschlossen wir uns einfach unsere Kreativität direkt gemeinsam an einem Ort, direkt vor dem Computer zum Abschluss  zu bringen. Ich glaube, es war an einem Samstag im Herbst, Ende Oktober 2001, als wir zu dritt vor meinem Mac saßen und immer wieder änderten, diskutierten, abwogen, verwarfen, erneut änderten usw., bis es endlich geschafft war: 

 

 

Wir entwickelten das Logo für die verschiedenen Anwendungen. Briefkopf und T-Shirt-Logo wurden unterschiedlich gehalten. Die Schriftart und die Farbe, auch der Grauwert beim Schwarz/Weiß-Logo, wurden festgelegt. Zum Schluss stellten wir alle Ausdrucke zusammen, um es als „CI“ der Schulgemeinschaft vorzuschlagen. 

Keine Änderung !


Wir waren alle drei mit dem Ergebnis einverstanden, ja, sogar sehr zufrieden und wir beschlossen unisono, entweder das Ergebnis wird so, wie es ist, akzeptiert oder wir sind raus – ändern wollten wir auf keinen Fall mehr etwas. Gesagt, getan, und unser Vorschlag konnte sich auch in allen Gremien durchsetzen. Vielleicht war diese Aussage gut für eine schnelle Entscheidung für das neue Logo. 


Die Praxis


Drei Jahre sind inzwischen vergangen und das Logo wird immer mehr zum wirklichen Logo, nämlich erlebbar und anfassbar, Identifikationsmerkmal für Schüler, Eltern und Kollegium. Offizielle Schreiben, Zeugnisse, Infos, bedruckte T-Shirts, Gläser u.v.m. sind schon unter die Leute gebracht worden. 

Allerdings bei näherer Betrachtung fällt doch eines auf: Kaum eine Anwendung folgt 100-prozentig dem „festgelegten“ CI. Da werden meist völlig verschiedene Schriftarten verwendet. Das Logo ist so gut wie nie auf Mittelachse. Manche nehmen einen Teil des Logos und machen den Rest selbst dazu und.. und.. und... 

...aber letztendlich ist doch eindeutig feststellbar, dass das Logo in seinem unveränderlichen Kern, nämlich dem Kopf Sebastian Münsters vor dem Globus, allseits angenommen worden ist. Dies freut uns natürlich, zeigt es doch, dass wir mit unserer Arbeit völlig richtig gelegen haben. 

Holger Wilhelm, 2004

und H. G., 20.10.04 / 07.01.07

 

 

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