Russland-Austausch

Die  letzte - bereits die vierte - Begegnung fand von 15. bis 24.09.2017 in Wolgograd statt: Hier der ausführliche Bericht

Begegnung in Ingelheim 19. bis 28.10.2018:

Wir suchen Gastgeber, die für 10 Tage eine/n russische/n Jugendliche/n aus Wolgograd bei sich aufnehmen möchten. Damit wird für das eigene Kind ein 10-tägiger Aufenthalt in Wolgograd 2019 ermöglicht. Es kann aber auch ein/e andere/r Schüler/in diese Möglichkeit nutzen. Die russischen Teilnehmer lernen Deutsch und/oder Englisch, so ist die Verständigung in der Regel kein Problem. Frau Buchner-Naujoks informiert Sie/ euch auf Wunsch gerne (per mail: buchner-naujoks@smg-ingelheim.de oder persönlich bei einem Termin im SMG).
Anmeldungen für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse sind jetzt möglich:      Anmeldeformular

Austausch zwischen dem SMG und dem Gymnasium Nr.4, Wolgograd/RUS

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nr.4 Wolgograd zeigen stolz ihre Deutsch-Lehrbücher und wollen deutsche Schüler kennenlernen.

Das SMG hat seit 2014 einen Schüleraustausch mit dem Gymnasium Nr.4 in Wolgograd, eine Millionenstadt in Südrussland, unter älteren Menschen auch bekannt unter dem früheren Namen "Stalingrad". Zuvor hatte die im 16. Jahrhundert entstandene Stadt auch den Namen "Zaryzin".
Die erste Begegnung fand mit 15 deutschen und 14 russischen Jugendlichen der 7. bis 10. Klassen im Oktober 2014 in Ingelheim statt.
Der Gegenbesuch in Wolgograd war im September/Oktober 2015. Das war genau 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, deshalb wurde der Austausch unter das Motto "Das deutsch-russische Verhältnis 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs" gestellt. Dazu arbeiteten die teilnehmenden Schüler an einem "Austausch-Reiseführer" mit Informationen, Reisetagebuch, Fotos und ihren persönlichen Erfahrungen, der anschließend gedruckt wurde. 2017 hat die deutsche Gruppe diesen zur Vorbereitung ihrer Reise nach Wolgograd genutzt.
Die dritte Begegnung fand wiederum in Ingelheim statt, von 23.9. bis 3.10.2016. Dazu hat das SMG 16 Schülerinnen und Schüler aus Wolgograd mit zwei Lehrerinnen eingeladen. Unser Projekttitel lautete: "Deutschland verstehen durch Auseinandersetzung mit Geschichte". Der Anlass dazu war das 200-jährige Jubiläum unserer Kulturregion Rheinhessen. Folglich haben sich die Austausch-Teilnehmer mit Ereignissen und Persönlichkeiten auseinandergesetzt, die in unserer Region gewirkt haben, so z.B. Sebastian Münster, Karl der Große (Ingelheim), Johannes Gutenberg (Mainz), Martin Luther (Worms).

Dabei verfolgt das SMG jeweils einen partizipativen Ansatz, d.h. die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler organisieren die Austausch-Aktivitäten selbst - dabei werden die Wünsche der Gäste, die Möglichkeiten und Wünsche der Gastgeber abgesprochen und so gut wie möglich in Einklang gebracht. In der Projektwoche werden die Begegnungen besprochen und vorbereitet, z.B. den Ablauf der Exkursionen, die Freizeitaktivitäten und der Empfangsabend.
Übrigens sind Russischkenntnisse dafür erwünscht, aber keine Voraussetzung, denn die russischen Schüler lernen seit der dritten oder fünften Klasse Deutsch. In der Regel nehmen auf deutscher Seite häufig zweisprachige Schüler teil, die innerhalb der Jugendlichen sprachlich vermitteln. Das offizielle Programm dagegen wird von den organisierenden Lehrerinnen übersetzt, sie bieten auch eine "Übersetzungs-Hotline" für Notfälle an. Erfahrungsgemäß ist jedoch die Verständigung selten ein Problem.

Für Schüler, die keine Möglichkeit haben, Russisch als Wahlfach (ab Klasse 9) zu lernen, wird eine Russisch-AG angeboten, wo die russischen Buchstaben und einige grundlegende Ausdrücke erlernt werden.


Der Austausch wird von der Russischlehrerin Bettina Buchner-Naujoks geleitet und von der Geschichtslehrerin Kerstin Kersandt unterstützt.

Text : Bettina Buchner-Naujoks, Oktober 2017

Foto: Gymnasium Nr.4 , Wolgograd